Wiener Apfeltorte - Nostalgie







BAKERY TIME











WIENER APFELTORTE





Gehen wir 14 Jahre zurück in die Vergangenheit...
da war ich zu Besuch auf einem Familienfest 
eines Freundes... Es war Sommer... 

Es gab einen Garten mit gedeckter Tafel... 
an das herzhafte Essen kann ich mich nicht 
mehr genau erinnern... an das Schmankerl 
NACH dem Herzhaften 
jedoch um so besser!!



Die Großmutter war Eine wie man/frau 
sich das vorstellt und ihre Küche 
hat die Vorstellung weiter bestätigt. 
Sie hatte ihr seidenfeines silbernes Haar 
zu einem Dutt gebunden, eine Schürze um 
und in ihrer Küche stand ein alter Ofen mit Gasherd. 




Auf einer ihrer Anrichten stand 
-abgedeckt mit einem Geschirrtuch, 
wie wir es uns heute zb. bei GG besorgen- 

die WIENER APFELTORTE. Sie duftete köstlich. 













Ich bat sie, mir das Rezept zu geben 
und sie tat es... und gab mir 2 Flugpapier-Briefbögen 
(auch so eine nostalgische Sache, heutzutage 
gehen über den Kontinent e-mails anstatt Briefe mit beschriebenem Flugpapier)




Und dann legte sie auf den 
alten Küchentisch ein noch älteres Buch, 
indem ihre gesammelten Rezepte notiert waren. 




Ich werde diese Stimmung NIE vergessen, 
wie ich in der kleinen Küche an 
diesem alten Tisch saß und 
andächtig das Rezept abschrieb. 




Für Euch habe ich es nochmals abgeschrieben, 
allerdings elektronisch 
auf der Tastatur meines Laptops ;)












Wiener Apfeltorte
Springform 28 cm Durchmesser, Einschubhöhe 2. Rost, 140-160 *C, Backzeit 70-80 Min

Teig:
250 g Mehl
1 MSP Backpulver
100 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
125 g Butter weich
1-2 EL Semmelbrösel f. d. Form

Belag:
6-7 mittelgroße Äpfel
z.b. Jonathan oder Delicious

Guß:
150 g Butter weich
125 g Zucker
1 Ei
Abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
100 g Mehl
¼ Liter geschlagene Sahne

Zum drüber Streuen
1-2 EL Zucker
20 g blättrige Mandeln

Aus den angebenen Zutaten einen Mürbeteig 
zubereiten und kaltstellen.

Die Backform einfetten und mit 
Semmelbröseln ausstreuen. 

2/3 des Teiges auf dem Boden der Form ausrollen. 
Den Teigrest zu einer Rolle formen, 
an den Rand legen und mit den Händen 
am Formenrand ca 3 cm hoch andrücken. 
Den Teigboden mehrmals 
mit einer Gabel einstechen.

Für die Obstauflage die Äpfel 
schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien 
und gleichmässig auf dem Teigboden verteilen. 
Mit Zitronensaft beträufeln.
Anmerkung von Lina: Ich habe auf den Teigboden Pflaumenmarmelade gestrichen.

Für den Guß weiche Butter, Zucker, Ei 
und abgeriebene Zitronenschale zu einer 
sehr cremigen Masse verrühren. 
Zuletzt das Mehl dazu geben. 

Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter 
die Masse ziehen. Die Mischung über 
die Äpfel verteilen und glattstreichen. 

Mit Zucker und Mandeln bestreuen, 
dann backen.

Hinweis: Nach Ablauf der Backzeit die Torte noch ca. 20 Minuten im abgeschalteten Backofen zum Auskühlen stehenlassen. 
















✰ ✰ ✰



Morgen darf mein Stöpsel zum ersten mal nach langer Zeit eeeendlich wieder in den Kindergarten. Das wird ein spannender Tag morgen und wir freuen uns schon sehr darauf.



✰ ✰ ✰


Habt es fein 
Ihr lieben Schätze

Schön, daß es Euch gibt
Ich LIEBE es hier zu sein, bei und mit EUCH 
auf Euren und meinem Blog

Kommt gut in die neue Woche




Allerliebste Grüße 

Eure 




Urheberrecht: 
Ich möchte darauf hinweisen, dass alle die hier von mir dargestellten Bilder in diesem Blog mein Eigentum  (§ 7 UrhG) sind und ohne meine Erlaubnis nicht kopiert, übernommen oder anderweitig genutzt werden dürfen.  
Dies steht allein dem Urheber zu (§ 15 Abs. 2). Die Verwendung und Vervielfältigung ohne meine Zustimmung kann zu rechtlichen Konsequenzen führen.






Kommentare:

  1. Was für Fotos……was für eine Geschichte…..was für ein Rezept! Kann ich dich mal buchen zum Backen? :-))))))
    Lieben Gruß - und morgen einen guten Start in die neue Woche für dich und den kleinen Mann!
    Gisela

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Lina,
    aaaaaaaaaaaah, da isser ja, dein Apfelkuchen. Ich mag Apelkuchen sooo gern und werde den sicherlich auch mal ausprobieren!
    Liebste Grüße,
    Jule

    AntwortenLöschen
  3. Anonym22:00

    Liebe Lina,
    dein Kuchen schaut sehr lecker aus, tolle Fotos!
    Liebe Grüße,
    Sabine

    AntwortenLöschen
  4. eine schöne geschichte
    und der kuchen sieht so lecker aus
    liebe grüße
    regina

    AntwortenLöschen
  5. Guten Morgen meine Liebe,
    der Kuchen schaut so lecker aus, davon könnte ich jetzt zum Frühstück ein Stück essen.
    Und Deine Geschichte ist genauso schön.
    Ich drück Dir für Stöpsel und den Kindergarten die Daumen, das wird schon...
    Ganz liebe Grüße
    Nicole

    AntwortenLöschen
  6. Liebe Lina,
    das hast du sehr schön geschrieben und der Kuchen schaut einfach genial aus und müsste ich jetzt nicht in einer Stunde im Büro sitzen ich würde sofort Äpfel kaufen und mich in die Küche stellen und das Backen anfangen.
    Alles Liebe von Tatjana

    AntwortenLöschen
  7. Hallo Lina,

    so ein schöner Post!!! Rezepte mit Geschichte sind mit die Besten. Ich liebe Apfelkuchen und am liebsten würde ich sofort ein Stück davon naschen. Alles Gute für dich und deinen Stöpsel!!!

    Sei lieb gegrüßt,
    Cloudy

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Lina,

    in Gedanken habe ich das nun alles miterlebt. Habe mit Dir dort gesessen und das Rezept abgeschrieben...! So schön!!
    Ich würde ja jetzt gerne mal probieren, aber leider ist das Ding hier nicht magisch :o(
    Und ganz toll finde ich, daß Dein kleiner Stöpsel wieder zum Kindergarten durfte, heute! Es ist überstanden!!! Yupieah!!!!
    Eine tolle, neue Woche und liebe Grüße, Deine Elke

    AntwortenLöschen
  9. Oh lecker schmecker, den muss ich unbedingt ausprobieren, da ich ja jede Art Gebäck mit Äpfeln Liiiiiiebe. Dankefein. Grüß dich herzig Bine.

    AntwortenLöschen
  10. Hey meine Liebe,
    dein Apfelkuchen sieht so lecker aus! Die Geschichte dazu kannte ich ja schon ;-) Die Fotos sind soooo schön!
    Freue mich so für Stöpsel, dass er wieder in den Kindergarten kann! Wünsche ihm ganz viel Spaß und Freude morgen! Drück ihn bitte ganz feste von mir!
    Fühl dich umarmt! Viele Bussis,
    deine Tanja

    AntwortenLöschen
  11. Hallo liebe Lina,
    danke - für Dein Kompliment ;). Mmmmmh - die schaut aber sehr lecker aus und sehr delikat in Szene gesetzt! Evtl. werde ich die morgen gleich ausprobieren.

    Bis bald & Lieben Gruß
    Nicole(ina)

    AntwortenLöschen
  12. Anonym20:19

    Mi chicotina querida,
    Qué delicia!!! Die Apfeltorte sieht sowas von lecker aus und schmeckt bestimmt auch so!!
    Schön, daß Du Dich an solche nostalgischen Momente mit soviel Herz erinnerst...
    Ich wünsche Dir und Deinem süßen Stöpsl einen richtig guten Appetit!!
    Un fuerte abrazo, karinka

    AntwortenLöschen
  13. Liebe Lina,
    das sieht ja köstlich aus. Das muss ich mir direkt ausdrucken. Ich liebe Apfelkuchen. Vielleicht backe ich den am Wochenende.
    Ganz liebe Grüße
    Marisa

    AntwortenLöschen
  14. Ich liebe solche klassischeren Torten und Kuchen und das sieht einfach zum Anbeißen aus, es ist kurz vor 23 Uhr und ich könnte immer noch gut ein Stück verdrücken ;)
    Lg Ronja

    AntwortenLöschen
  15. also ich war damals bei der feier nicht dabei :) aber ich weiß wie die torte duftete ;) ich schreibe gerade diesen kommetar, der kleine kuchenteller auf dem schoß... sie ist noch richtig warm, aber sobald man sich die zunge nicht verbrennt, ist der kuchen weg ;) einfach nur grandiös!!!!!!! danke für das leckere rezept!!! ich hatte die zitronenschale weg gelassen, dafür aber zimt und vanille verwendet - toll!
    liebe grüsse und ein wunderschönes wochenende von aneta

    AntwortenLöschen

♥ Ich freue mich sehr, daß Du mir schreibst ♥

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...